Herzultraschall Katze und Hund

Kleintierkardiologie vor Ort und in Ihrer Tierarztpraxis

Das wichtigste zur Kleintierkardiologie

  • Wir führen die Ultraschalluntersuchung in unserer Praxis und direkt bei Ihnen zu Hause durch.
  • Die Ultraschalluntersuchung ist nicht-invasiv sprich hat für Ihr Tier keine schädigende Wirkung.
  • Unter Umständen muss in Vorbereitung der Untersuchung das Fell Ihres Tieres an der entsprechenden Stelle geschoren werden.
  • Bei einem Ultraschall des Abdomen (Bauch) muss Ihr Tier 6 – 8 Stunden vor der Untersuchung nüchtern bleiben.
  • Ultraschall Hund Kosten: 120 €
  • Ultraschall Katze Kosten: 120 €
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Was kostet ein Herzultraschall (Katze und Hund)?

Die Kosten für einen Herzultraschall richten sich nach der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT). Wichtig für den Tierhalter ist, dass die Tierärzte den Gebührensatz zwischen einfachem und bis zu dreifachem Satz wählen dürfen. Deshalb kann es sein, dass die Kosten für eine Untersuchung in verschiedenen Tierarztpraxen unterschiedlich sind. Auch je nach Tierart können die Kosten variabel ausfallen.

Herzultraschall Hund und Herzultraschall Katze kosten bei der Tierarztpraxis Dr. Sommer 120 €.

Was ist eine Herzultraschalluntersuchung?

Die Ultraschalluntersuchung des Herzens, auch Echokardiographie genannt, ist ein nicht-invasives Verfahren zur bildgebenden Diagnostik verschiedener Herzerkrankungen. Bei dieser Untersuchung wird ein Schallkopf über den Körper des Tieres bewegt. Dieser Schallkopf sendet durch elektrische Spannung Schallsignale aus und nimmt anschließend reflektierte Schallwellen wieder auf. Die reflektierten Schallwellen werden mittels eines Verstärkers verarbeitet und auf einem Bildschirm dargestellt.

Anhand dieser Untersuchung hat der Tierarzt die Möglichkeit, das Herz darzustellen und eventuelle Veränderungen zu ermitteln. Mithilfe des Ultraschalls können die Herzkammern und -vorhöfe, der Herzbeutel und der Herzmuskel betrachtet werden. Zudem werden die Herzklappen morphologisch und funktionell untersucht. Auch die Blutgefäße können präzise dargestellt und auf Fehlbildungen hin untersucht werden.

Mithilfe der Ultraschalluntersuchung bei Hund und Katze können angeborene sowie erworbene Herzerkrankungen, Rhythmusstörungen des Herzens und Bluthochdruck diagnostiziert werden. Zusätzlich zum Ultraschall werden für eine vollständige Diagnostik weitergehende kardiologische Untersuchungen durchgeführt.

Für Tierarztpraxen: Wir kommen zu Ihnen in die Praxis

Liebe Kolleg*innen,

wir ermöglichen Ihnen die Sonographische Untersuchung des Herzens, sowie Abdomens Ihrer vierbeinigen Patienten direkt vor Ort in Ihrer eigenen Praxis. Für die Patientenbesitzer entfällt die teils langwierige Suche nach einem passenden Termin in der Überweisungspraxis. Sie haben die Möglichkeit Ihren Patienten direkt einen Termin in Ihrer eigenen Praxis anzubieten. So können Sie während der Untersuchung vor Ort sein und können Ihre Patienten optimal betreuen.

Wie machen wir das?

In Form von Ultraschallsprechstunden. Je nach Bedarf vereinbaren Sie mit uns im Vorfeld einen Termin zur Ultraschallsprechstunde. Wie oft diese Sprechstunde stattfinden soll, entscheiden Sie abhängig von Ihrem Bedarf. Stellen Sie nun ein ungeklärtes Herzgeräusch bei einem Ihrer Patienten fest oder wird ein Abdomenultraschall zur weiteren Diagnostik benötigt, so vergeben Sie Termine innerhalb der vereinbarten Ultraschallsprechstunde an diese Patienten. Pro Patient sollte ein Zeitfenster von 30min eingeplant werden. Im Optimalfall füllen Sie so die von uns im Vorfeld geplante Ultraschallsprechstunde aus. Im Fall von akut notwendigen Ultraschalluntersuchungen halten wir gern telefonische Rücksprache, um frühere Termine zu ermöglichen.

Was stellen wir?

Das komplette technische Equipment, inklusive Herzultraschalltisch. Langjährige Erfahrung, sowie die fachliche Kompetenz zur Durchführung und Befundauswertung der Ultraschalldiagnostik.

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Was brauchen wir?

Nach Möglichkeit benötigen wir einen abdunkelbaren Raum inklusive Behandlungstisch und den auf die Untersuchung vorbereiteten Patienten. 
Dieser sollte für den Abdomenultraschall nach Möglichkeit 6-8h vor der Untersuchung nüchtern bleiben, um den größtmöglichen diagnostischen Nutzen zu erzielen. Zur Beurteilung der Harnblase sollte der Harnabsatz kurz vor der Untersuchung vermieden werden. Für einen Herzultraschall ist kein Fasten notwendig. Der Ultraschall findet nach Möglichkeit am nicht sedierten Tier statt.

Ihre Vorteile auf einen Blick

  • Erweiterung Ihres diagnostischen Leistungsspektrums um die Ultraschalldiagnostik  (Ohne Investition in neue Geräte, Fortbildungen etc.)
  • Neukundengewinnung durch erweitertes Angebot
  • Erhöhte Kundenbindung; Sie sind live dabei
  • Ermöglicht Weiterbehandlung gleich im Anschluss
  • Behandlung bleibt in Ihrer Hand
  • Vertraute Umgebung für Patienten und Besitzer
  • Vertrauensvoller, kollegialer Austausch
  • Von Einzelterminen bis hin zur mehrstündigen Sprechstunde (Bedarfsgerecht)

Leistungen

  • Echokardiographie mittels transportablem kardiologisch ausgerichteten Ultraschallgerät
  • Blutdruckmessung mittels tiermedizinischem Doppler-Blutdruckmessgerät
  • EKG
  • Abdomenultraschall – inkusive Punktionen der Harnblase, Umfangsvermehrungen etc.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Dann wenden Sie sich gern telefonisch an uns oder schreiben Sie eine Mail. Gern besprechen wir persönlich alle weiteren Informationen.

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Welche Arten des Herzultraschalls gibt es?

Mit einem Herzultraschall können die anatomischen Strukturen des Herzens dargestellt werden. Verschiedene Verfahren des Ultraschalls bieten dem Arzt die Möglichkeit, die einzelnen Strukturen des Herzens detailliert zu untersuchen.

  • Der 2D-Ultraschall liefert ein zweidimensionales Bild des Herzens, womit die Form und Größe des Herzens, aber auch die Größe der Kammern und Vorhöfe sowie die Struktur des Herzmuskels und der Klappen dargestellt werden können.
  • Bei einem Dopplerultraschall können Richtung und Geschwindigkeit des Blutflusses im Herzen sichtbar gemacht werden. Mit dieser Methode kann der Schweregrad einer Erkrankung, beispielsweise einer Aortenstenose, festgestellt werden.
  • Die Farbdopplermethode ist eine Kombination aus der reinen Dopplertechnik und dem 2D-Ultraschall (Duplex-Sonographie). Hierbei werden gleichzeitig die Herzstrukturen sowie der Blutfluss untersucht und farblich dargestellt. Dies ist wichtig, da bereits existierende Auffälligkeiten wie z.B. undichte oder stenosierte Herzklappen ausfindig gemacht werden können.
  • Mit dem Schwarz-Weiß-Doppler kann die Geschwindigkeit des Blutflusses gemessen werden. Diese kann Auskunft darüber geben, ob die Druckverhältnisse innerhalb des Herzens verändert sind.
  • Mithilfe des Gewebe-Doppler-Ultraschalls ist es möglich, den Herzmuskel und dessen Bewegung zu untersuchen. Das ist wichtig, um muskuläre Erkrankungen festzustellen. Der Gewebe-Doppler-Ultraschall ist eine entscheidende Technik, um Herzmuskelveränderungen bei der Katze zu erkennen (restriktive Kardiomyopathie).
Ultraschallmessung durch unser Team.

Sie haben Fragen?

Kontaktieren Sie uns noch heute und vereinbaren Sie direkt einen Termin. Wir beraten Sie ausführlich und behandeln Ihr Tier professionell.

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Wann ist eine Ultraschalluntersuchung bei Hund und Katze sinnvoll?

Es gibt mehrere Gründe, warum eine Ultraschalluntersuchung des Herzens bei Hund und Katze veranlasst werden kann. In erster Linie dient die Untersuchung der Früherkennung von Herzkrankheiten. Besonders sinnvoll ist sie als Vorsorgeuntersuchung bei Hunde- und Katzenrassen, die häufiger an einem Herzleiden erkranken. Gleiches gilt für Tiere, die bereits Symptome einer Herzerkrankung aufweisen. Sollte bei Ihrem Tier bereits eine Herzerkrankung diagnostiziert sein, sind in der Folge Kontrolluntersuchungen in regelmäßigen Abständen ratsam. Im Folgenden erläutern wir die genannten Gründe etwas genauer.

Früherkennung von Herzerkrankungen

Zum einen dient diese Diagnostik der Früherkennung von Herzerkrankungen, beispielsweise wenn der Tierarzt im Rahmen eines Impftermins das Tier abhört und abnorme Herzgeräusche und/oder Rhythmusstörungen feststellt. Es kann also sein, dass Hund und Katze an einer Herzerkrankung leiden, auch wenn sie ansonsten gesund wirken.

Symptome einer Herzerkrankung

Sollte ein Tier symptomatisch bereits auffällig geworden sein, so ist eine Ultraschalluntersuchung des Herzens ratsam, um weitere Informationen zur Erkrankung zu erhalten. Zeigen Hund und Katze folgende Symptome, so ist eine weitere Diagnostik indiziert:

  • angestrengte Atmung,
  • vermehrtes Hecheln,
  • geringe Belastbarkeit,
    auffälliges husten,
  • vermehrter Bauchumfang,
  • Schwäche in den Gliedmaßen,
  • Taumeln,
  • Ohnmachtsanfälle,

Bei an einem Herzleiden erkrankten Hunden ist oftmals zu beobachten, dass sie nach Anstrengung lange Zeit benötigen, um zu ihrer normale Atem- und Herzfrequenz zurückzukehren. Bei Katzen kann sich eine Herzerkrankung zudem durch verminderten Appetit, Blutansammlungen im Auge oder lähmende Hinterbeine äußern.

Vorsorgeuntersuchungen

Es gibt bestimmte Hunde- und Katzenrassen, bei denen Erkrankungen des Herzens häufiger auftreten als bei anderen Rassen. Bei diesen Tieren ist es ratsam, im Rahmen von Vorsorgeuntersuchungen den kardiologischen Gesundheitszustand des Tieres abklären zu lassen. Auch bei älteren Tieren kann eine Ultraschalluntersuchung zur Vorsorge sinnvoll sein, insbesondere auch dann, wenn eine Narkose bevorsteht.

Kontrolluntersuchungen

Nach einer diagnostizierten Herzerkrankung und eingeleiteter Therapie sollten Tierhalter mit Hund und Katze regelmäßig Kontrolluntersuchungen beim Tierarzt wahrnehmen. Hier kann mittels kardiologischer Diagnostik wie dem Ultraschall festgestellt werden, wie der aktuelle Zustand des Herzens ist, ob beispielsweise eine Therapie anschlägt oder wieder eine Verschlechterung eingetreten ist.

Untersuchungen bei Zuchtwunsch

Für einige Hunderassen sehen bestimmte Zuchtvereine eine kardiologische Untersuchung vor, bevor der Hund zur Zucht eingesetzt werden darf. Bei der Zucht von Rassekatzen sollte geprüft werden, ob die zur Zucht eingesetzten Tiere unter einer erblichen Herzmuskelverdickung leiden.

Wie läuft eine Ultraschalluntersuchung des Herzens bei Hund und Katze ab?

Bevor bei Hund und Katze eine Ultraschalluntersuchung durchgeführt wird, erfolgt mit dem Tierhalter ein ausführliches Gespräch über den Gesundheitszustand des Tieres (Anamnese). Der Tierarzt hört das Tier auf Herz- und Lungengeräusche ab, ertastet den Puls, beurteilt die Schleimhäute, fühlt nach tastbaren Gefäßen und kann so eine Verdachtsdiagnose stellen. Bei kardiologischer Diagnostik werden dann neben dem Herzultraschall auch Ergebnisse von Blutuntersuchungen, EKG-Messungen und Röntgenbildern berücksichtigt. Die Ultraschalluntersuchung dient dazu, das Herz zu betrachten und Herzerkrankungen wie Herzinsuffizienzen festzustellen.

Der Ultraschall wird in den meisten Fällen im Liegen durchgeführt. Ein Ultraschall ist aber auch am stehenden Tier oder in Brustlage möglich. Der Vorteil beim Herzultraschall gegenüber dem Bauchultraschall ist, dass Hund und Katze hierbei nicht nüchtern sein müssen. Auch kann in der Regel darauf verzichtet werden, den Tieren das Fell zu scheren. Bei Hunden mit sehr dichtem Fell kann es jedoch notwendig sein, ein kleines Stück des Fells an der Brustwand zu rasieren.

In den meisten Fällen ist eine Herzultraschalluntersuchung für Hund und Katze relativ stressfrei. Lediglich bei einigen Katzen kann es nötig sein, sie für den Ultraschall kurzzeitig medikamentös ruhig zu stellen. In der Regel darf der Tierhalter bei der Untersuchung anwesend sein. Die Untersuchungsdauer ist abhängig von der Komplexität der Herzerkrankung und vom Patienten selbst. In den meisten Fällen dauert ein kompletter Herzultraschall zwischen 10 und 30 Minuten.

Zusätzlich zum Ultraschall wird ein Elektrokardiogramm (EKG) zur Diagnose von Herzrhythmusstörungen durchgeführt. Sollte im Lanufe der Ultraschalluntersuchung weitere Diagnostik wie beispielsweise eine Röntgenuntersuchung angebracht sein, so erfolgt dies im Anschluss an den Ultraschall. Das kann z.B. zur Ermittlung von Lungenveränderungen der Fall sein. Aber auch Blutdruckmessungen oder das Anlegen eines Langzeit-EKGs können nach dem Ultraschall notwendig sein. Liegen dem Tierarzt nach erfolgter Diagnostik die Ergebnisse vor, wird er über das weitere Vorgehen und die anstehende Therapie entscheiden.

Wie sicher ist eine Herzultraschalldiagnostik bei Hund und Katze?

Die Herzultraschalluntersuchung bei Hund und Katze ist ein nicht-invasives Verfahren. Mit dem Ultraschallkopf werden auf der Körperoberfläche die Strukturen des Herzens sichtbar gemacht. Nur in sehr seltenen Fällen, und dann meist bei der Katze, müssen die Tiere kurzzeitig sediert, sprich medikamentös beruhigt werden. Voraussetzung für eine exakte Diagnostik mittels Ultraschall ist ein sehr gutes Ultraschallgerät. Zudem ist es wichtig, dass der Arzt, der den Ultraschall durchführt, viel Erfahrung und Fachwissen besitzt, um die Untersuchung korrekt durchzuführen und anschließend umfassend beurteilen zu können.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Rund um die Themen Herzultraschall Katze, Herzultraschall Hund, Herzultraschall Hund Kosten etc. erhalten wir häufig Fragen von verunsicherten Halter*innen. Einige der am häufigsten gestellten haben wir hier zusammengefasst.

Was kostet ein Herzultraschall bei Katze und Hund?

Die Herzultraschall Kosten für Katze, Hund und andere Kleintiere betragen bei uns 120 €.

Was genau zeigt eine Herzultraschalluntersuchung?

Mit einer Herzultraschalluntersuchung bei Hund und Katze schafft es der Tierarzt, Herzerkrankungen, Herzrhythmusstörungen und Bluthochdruck zu diagnostizieren.

Muss mein Tier nüchtern sein für eine Herzultraschalluntersuchung?

Im Gegensatz zu einem Bauchultraschall muss ihr Tier bei einer Herzultraschalluntersuchung nicht nüchtern sein.

Wie lange dauert ein Herzultraschall?

Ein kompletter Herzultraschall dauert in der Regel zwischen 10 und 30 Minuten.